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Zwei Tage – reserviert für die Handschrift und liebe Menschen

Vor Weihnachten nehme ich mir ausgiebig Zeit, Freunden, Familie und Geschäftspartnern zu schreiben und Ihnen meine Wünsche für die Festtage und das neue Jahr zu senden. Zum Ritual gehört natürlich die richtige Atmosphäre: Kerzenlicht und der Duft von Zimtplätzchen und Honig-Tee.

Wenn dann noch im Hintergrund „Coming home for Christmas“ im Radio läuft, bin ich angekommen. Ich weiß, das Jahr neigt sich dem Ende zu und es ist jetzt an der Zeit, die Alltagshektik zu unterbrechen. Ich komme zur Ruhe, blicke zurück: Was lief gut im vergangenen Jahr, was würde ich mir künftig besser wünschen? – Für diejenigen, an die ich schreibe, aber auch für mich selbst.

Das  Schreiben selbst wird dabei zur Mediation. Mein Mäppchen aus schwarzem Leder, mein  edler Füllfederhalter und der schöne Karton der Glückwunschkarten gehören dazu. Nur so wird Schreiben zum haptischen, zum sinnlichen Erlebnis.

Für die Empfänger der Wünsche scheint das ganz ähnlich zu sein: Das Öffnen des Umschlags, das Ertasten der Karte, die blaue Tinte der Handschrift – all das berührt im wahrsten Sinn des Wortes. Wenn dann noch der Text keine Standardfloskel enthält, sondern persönlich gehalten ist, dann wird menschliche Nähe spürbar.

Wer schenkt, der wird auch beschenkt - mein Januar beginnt mit einer der schönsten Gesten, die man empfangen kann: Dank. Besonders all jene, die heute an Facebook-Nachrichten, Twitter-Tweets und E-Mail-Fluten gewöhnt sind, wissen meinen handschriftlichen Glück-Wunsch für sie  zu schätzen. Kein Wunder, dass die meisten Menschen sich wünschen, dass mehr von Hand geschrieben wird.

Pressemitteilung/Studie >

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